
Der Australian Shepherd:
Treuer Begleiter
Herzlich willkommen bei Aussie.de.
Wir bieten fundierte Informationen rund um den Australian Shepherd – von der Geschichte bis zur Genetik.
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Die erste Registrierungstelle (ASCA) wurde 1957 gegründet. Der CASD ist in Deutschland seit 2001 erster Zuchtverein. Offizielle Anerkennung durch die FCI im Jahr 2006.
Herkunft & Geschichte
Der Australian Shepherd, liebevoll “Aussie” genannt, hat seine Wurzeln entgegen seinem Namen in den USA. Die Rasse entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts auf Ranches im Westen Amerikas, insbesondere in Colorado und Kalifornien.
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Baskische Hirten, die über Australien in die USA einwanderten, spielten vermutlich eine zentrale Rolle bei der Entstehung – daher rührt der Name. Farmer schätzten den Aussie als vielseitigen Helfer, der nicht nur Schafe, sondern auch Rinder und Enten souverän hütete. Besonders charakteristisch sind die vielfältige Merle-Färbung und die verschiedenen Rutenlängen(NBT) mit denen Aussie geboren werden können.
Charakter & Wesen
Der Aussie zeichnet sich durch hohe Intelligenz, extreme Arbeitsfreude und einen sehr starken “Will to please” aus. Er möchte seinem Besitzer gefallen, was ihn theoretisch leicht trainierbar macht. Er ist äußerst lernfreudig, benötigt aber aufgrund seiner Herkunft viel Bewegung und geistige Herausforderungen, um ausgeglichen zu bleiben.
Obwohl er als aktiver Familienhund beliebt ist, ist er kein klassischer Hund für Anfänger. Ohne klare Führung und konsequente Hand übernimmt gerne selbst die Initiative. Seine Ausbildung & Erziehung erfordert viel Zeit, Energie und Engagement.
Er ist loyal, anhänglich und oft ein ständiger Begleiter seines Besitzers. Als Hütehund zeigt er oft einen natürlichen Wachinstinkt, sowie Schutztrieb. Sein Hütetrieb erfordert frühzeitiges, gezieltes Training und eine angemessene Ersatzbeschäftigung wie Agility oder Obedience.

Ein Aussie-Welpe stellt hohe Ansprüche an die Erziehung.
Erziehung & Haltung
Schneller Lerner
Aussies lernen in beide Richtungen.
Leider lernen sie auch unerwünschte Verhaltensweisen extrem schnell. Konsequenz, Geduld und Klarheit sind unerlässlich für eine harmonische Beziehung.
Ruhephasen
Abschalten muss gelernt werden.
Ein häufiger Fehler bei der Aussie-Haltung ist Überbeschäftigung. Der Hund muss von klein auf lernen, Ruhe zu geben und nicht ständig “hochzufahren”.
“Wer dem Hund genügend geistige und körperliche Herausforderungen bietet und gleichzeitig konsequent bleibt, gewinnt einen loyalen Begleiter.”
Fokus: Merle-Farbe & Genetik
Die Merle-Fellfarbe ist ein natürlicher Bestandteil der Rasse. Aussies mit Merle-Zeichnung haben durch ihre Farbe keine Beeinträchtigungen.
Statistiken des CASD belegen die Sorgfalt: Bei über 11.000 registrierten Hunden gibt es keinen einzigen dokumentierten Fall von Double Merle. Seriöse Züchter handeln hier mit höchster Verantwortung.
In Deutschland existierten bereits strenge Zuchtordnungen, die Merle-Merle-Verpaarungen strikt ausschließen. Wissenschaft statt Verbot: Gentests ermöglichen verantwortungsvolle Merle-Verpaarungen Jetzt informieren: Aussies in Merle sind gesund →

Aussie Faktencheck
Herkunft & Typ
USA / Hüte-Typ
Arbeitshund der US-Ranches. Klassifiziert als Hüte- und Treibhund (FCI Gruppe 1).
Größe & Statur
46 – 58 cm
Rüden: 51-58 cm. Hündinnen: 46-53 cm. Mittelgroß, athletisch und sehr agil.
Gewicht
16 – 32 kg
Optimiert auf Ausdauer und Reaktionsschnelligkeit unter harten Bedingungen.
Augen & Ohren
Besonderheiten
Augen: Blau, Bernstein, Marmoriert. Ohren: Dreieckige Kippohren (High Set).
Fell & Farben
Halblang & Dicht
Wetterbeständig. Varianten: Blue/Red Merle, Black/Red Solid.
Merkmale
Stummelrute (NBT)
Oft mit verschiedenen Rutenlängen geboren. Proportioniert und muskulös.
Alter
12 – 15 Jahre
Grundsätzlich robust. Fokus in der Zucht: Augen- und HD-Checks.
Wesen
Intelligent & Loyal
Hoher Arbeitseifer und tiefste Loyalität. Partner für aktive Halter.
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Dieses Projekt ist Teil unserer Pedigree Datenbank aussies.de und steht in enger Verbindung mit unserer Zuchtstätte soulwind.com → .
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